Allgemeine Geschäftsbedingungen

Folgende allgemeine Geschäftsbedingungen sind Bestandteil aller Speicherplatz-, CMS-Miet- und Domainreservierungsverträge mit ZANA digital, Inh. Gordon Axmann, im Folgendem Provider genannt.

Das betreiben von Newsletter-Services und -Programmen auf unseren Webspaces ist verboten. Nutzen Sie für Großmailing bitte ausschließlich unseren Newsletter-Mailserver.

§1 Vertragsgegenstand


1. Der Provider stellt dem Kunden Speicherplatz unter eigener Domain auf einem mit dem Internet verbundenen Server gemäß der unter www.zanadigital.com zu findenden Angebotsbeschreibung des bestellten Paketes zur Verfügung. Den Speicherplatz kann der Kunde für eigene Zwecke verwenden, weiterverkaufen und untervermieten. Dabei sind sowohl kommerzielle als auch nichtkommerzielle Inhalte gestattet. Zusätzlich gebuchte Domains werden kostenfrei registriert und konnektiert gemäß der aktuell gültigen Domainpreisliste.

In den Leistungen enthalten ist ein kostenloser Support per Email, der sich ausschließlich auf die o.a. Dienstleistungen beschränkt. Darüber hinausgehender Support ist kostenpflichtig und wird nach Aufwand berechnet. Soweit der Provider unentgeltliche Dienstleistungen erbringt, können diese jederzeit mit Vorankündigung eingestellt oder kostenpflichtig weiterhin angeboten werden. Ein Minderungs-, Erstattungs- oder Schadensersatzanspruch ergibt sich daraus nicht. Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, darf der Provider die ihm obliegenden Leistungen auch von fachkundigen Mitarbeitern oder Dritten erbringen lassen.

In einigen Paketen ist ein CMS (Content-Management-System) enthalten. Je nach Paketbeschreibung beinhalten die hierbei vereinbarten Leistungen entweder ausschließlich die Installation des CM-Systems oder aber einen Servicevertrag, bei dem der Provider auch für die Funktionstüchtigkeit des CMS sorgt.

Mit der Miete eines CM-Systems erwirbt der Vertragspartner das Nutzungsrecht eines CMS. Im Falle einer Kündigung bedeutet dies nicht automatisch, dass das CMS zu einem anderen Provider mitgenommen werden darf. Die Miete der Systeme ZANACMS und BasicCMS schließen eine Mitnahme des CMS zu einem anderen Provider aus. Nach Kündigung des Nutzungsvertrages ist der Vertragspartner jedoch berechtigt, den vom CMS bereitgestellten (X)HTML/CSS-Code zu kopieren und mitzunehmen. Sofern im einem CMS rechtliche Texte enthalten sind, stellen diese einzig eine Vorlage für den Kunden da. Es wird keinesfalls garantiert, dass diese Texte korrekt sind oder keine Fehler enthalten.

§2 Vertragszeiten


1. Der Vertrag zwischen den Vertragspartnern tritt mit der Bestellung der Dienstleistung in Kraft. Soweit nicht anders vermerkt, wird der Vertrag auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Der Abrechnungszeitraum beginnt mit Auftragserteilung bzw. Bereitstellung der Leistungen

2. Der Abrechnungszeitraum von Leistungen ohne festen Abrechnungszeitraum wird so bestimmt, dass er entweder einen jährlichen Turnus hat oder aber 6 oder 3 Monate dauert, wobei Zeiträume unterhalb von 12 Monaten nur dann zulässig sind, sofern der diesem Zeitraum zugrunde liegende Rechnungsbetrag 80,– EUR übersteigt. Leistungen mit festen Abrechnungszeiträumen werden gesondert im Voraus berechnet und zählen bei der Bestimmung des Abrechnungszeitraums der anderen Leistungen nicht mit

3. Nach Ablauf des Abrechnungszeitraumes verlängert sich die Vertragslaufzeit automatisch um einen weiteren Abrechnungszeitraum

§3 Rechnungsstellung


1. Anfallende regelmäßige und einmalige Entgelte werden dem Kunden für einen kompletten Abrechnungszeitraum im Voraus berechnet. Der Provider ist berechtigt bei Zahlungsverzug von mehr als 2 Wochen den zur Verfügung gestellten Speicher zu sperren und die Anbindung an das Internet bis zum kompletten Zahlungseingang inkl. Mahnkosten zu sperren

2. Der Versand der Rechnungen erfolgt per E-Mail an die vom Kunden bei der Bestellung angegebenen E-Mail Adresse. Bei Zahlung aus dem Ausland sind die zusätzlich entstehenden Kosten vom Kunden zu tragen. Optional kann der Kunde dem Provider eine Erlaubnis zur Abbuchung im Lastschriftverfahren von einem deutschen Bankkonto erteilen. Anfallende Kosten, die durch eine nicht eingelöste oder zu Unrecht zurückgebuchte Lastschrift entstehen, sind vollumfänglich laut aktueller Preisliste des Providers vom Kunden zu tragen.

Des weiteren ist der Provider bei Zahlungsverzug nach einmaliger Mahnung und Fristsetzung berechtigt ein zugelassenes Inkassounternehmen mit der Beitreibung der Forderung zu beauftragen. Die Kosten der Beauftragung sind vollumfänglich als Verzugsschaden vom Kunden zu tragen.

§4 Preise


1. Der Kunde zahlt für die vereinbarten Leistungen die vereinbarten Preise. Der Provider bemüht sich um Preissenkungen seiner Angebote. Da zukünftige Preisentwicklungen auf den Märkten nicht vorhergesagt werden können, räumt der Kunde dem Provider das Recht ein, monatlich berechnete Preise aus dem Preisangebot zu erhöhen, wenn der Kunde mindestens 6 Wochen zuvor auf diese Erhöhung hingewiesen wurde. Bei jährlich oder nach anderen Perioden berechneten Preisen gilt entsprechend eine Vorabinformationspflicht durch den Provider spätestens 6 Wochen vor Ende der vereinbarten Periode.

2. Liegt die Preiserhöhung über der Inflationsentwicklung, so hat der Kunde ein außerordentliches Kündigungsrecht zum Zeitpunkt der Preiserhöhung.

§5 Kündigung


1. Der Kunde hat jederzeit das Recht, mit einer Frist von 30 Tagen zum Vertragsmonatsende zu kündigen. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Der Provider kann nur solche Kündigungen akzeptieren, die den Ansprüchen der Domainvergabestellen (De-Nic etc.) entsprechen. Dies umfasst insbesondere, dass die Unterschrift des Domaininhabers (admin-c) auf den geforderten Formularen schriftlich vorliegt.

2. Der Provider hat das Recht, den Vertrag jederzeit mit einer Frist von 30 Tagen zum Vertragsmonatsende zu kündigen. Davon unberührt bleibt die Möglichkeit der fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund. Ein wichtiger Grund kann dann vorliegen, wenn gegen die in §6 aufgeführten Nutzungsbedingungen verstoßen wird oder Nutzungsentgelte nicht beglichen worden sind.

3. Für den Kündigungszeitpunkt maßgeblich ist das Eingangsdatum der Kündigung beim Empfänger.

4. Soweit der Kunde Vorauszahlungen für eine monatlich zu berechnende Inanspruchnahme von Dienstleistungen an den Provider geleistet hat, die einem flexiblen Abrechnungszeitraum unterworfen sind, werden diese zeitanteilig abgerundet nach vollständigen Monaten der Nichtnutzung zurückerstattet, sofern der errechnete Betrag 50,00 EUR übersteigt. Vorauszahlungen unterhalb von 50,00 EUR sind nicht erstattungsfähig. Ebenso sind Leistungen mit einem fixen Abrechnungszeitraum, wie z.B. Kosten für Registrierung von Domains, nicht erstattungsfähig.

5. Bei Kündigung eines CM-Miet-Vertrages der Klasse ZANACMS und BasicCMS ist es nicht möglich, die bestehende Website zu einem anderen Provider mitzunehmen. Allein der vom CMS bereitgestellten (X)HTML/CSS-Code darf kopiert und mitgenommen werden.

§6 Nutzungsordnung


1. Soweit innerhalb der Leistungsbeschreibung dem Kunden die Möglichkeit zum Verwenden von Programmen und Scripten auf dem Server eingeräumt wird, die neben dem bereitgestellten Platz Ressourcen des Servers in Anspruch nehmen (Rechenzeit, Hauptspeicher, Ports etc.), hat der Kunde sicherzustellen, dass die Leistung des Servers hierdurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Der Provider ist bei Beeinträchtigungen des Servers jederzeit berechtigt, die betroffenen Programme bzw. Scripte ohne Ankündigung zu beenden. Für etwaige hiermit verbundene Datenverluste kann der Provider nicht haftbar gemacht werden.

Als Richtwerte für die maximale Ausnutzung von Ressourcen können z.B. 5 MB Hauptspeicher und 5% CPU-Last angesehen werden. Abweichungen hiervon sind möglich und liegen im Ermessen des Providers.

Bei Vertragsgegenständen, die einer Beschränkung hinsichtlich des Datentransfer- und Speicherplatzvolumens unterliegen, verpflichtet sich der Kunde, bei ßberschreitung des Volumens die entstandenen Kosten nach Rechnungsstellung zu zahlen.

Gemäß deutschem Gesetz verpflichtet der Kunde sich, bei gewerblicher Nutzung, ein Impressum auf seiner Website zugänglich zu machen.


2. Der Kunde gewährleistet, dass die von Ihm hinterlegten Inhalte nicht gegen geltendes Recht verstoßen.

3. Die Nutzung der Server für erotische Inhalte, IRC-Bots, Chatscripte, Surfbars, Downloads inkl. mp3- und Video-Files, Scripte die von anderen Servern aufgerufen werden (z. B. Zähler- oder Bannerrotationsdienste) sowie Programme, die geeignet sind die Stabilität des Servers zu gefährden, ist ausdrücklich nicht gestattet.

Für den Fall, dass der Kunde Informationsangebote bereithält, die aufgrund geltenden Rechts nur an einen bestimmten Nutzerkreis verbreitet werden dürfen (z.B. nur an Volljährige oder nur an inländische Teilnehmer), ist er verpflichtet, selbst auf eigene Kosten alle erforderlichen Vorkehrungen für die Einhaltung der maßgeblichen Rechtspflichten zu treffen


4. Das Versenden unerwünschter Massenmailings oder Newsgroup-Postings durch Server des Providers oder im Zusammenhang mit diesen ist nicht gestattet. Es ist verboten mehr als 50 Kopien ähnlicher Emails pro Monat über Ihre Emailadresse zu versenden. Dies dient dazu unseren Geschäftsmailserver „sauber“ zu halten. Für Großmailings ist ausschließliche der Newsletter-Mailserver zu nutzen, den wir Ihnen gegen geringe Unkosten zur Verfügung stellen.

5. Für die Datensicherung der Nutzerdaten auf dem Server ist der Kunde verantwortlich. Für entstandene Schäden an den auf den Server überspielten Daten übernimmt der Provider keinerlei Haftung. Der Kunde stellt den Provider auch im Verhältnis von etwaigen Ansprüchen Dritter, die auf Mängeln des Webangebotes beruhen, frei.

6. Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen können zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund und zur Stellung von Schadensersatzforderungen seitens des Providers führen.

7. Sie erhalten zur Verwaltung Ihres Accounts einen mit einem Passwort geschützten Adminstrationszugang. Dieses Passwort ist vertraulich zu halten. Für den Fall, das die Zugangsdaten über das Internet übermittelt werden, können Dritte hiervon Kenntnis gelangen.

Dieses Risiko wird von Ihnen in Kauf genommen.

§7 Eigentumsvorbehalt


1. Bei Programmierabeiten für unsere Kunden bleiben die von uns programmierten Programmzeilen in unserem Eigentum und dürfen vom Auftragsgeber in Lizenz für die jeweils programmierte Anwendung genutzt werden. Eine Weitergabe an Dritte oder die Nutzung in anderen Anwendungen muss gesondert vereinbart werden.

§8 Domainnamen


1. Sofern der Kunde über den Provider eine Domain registrieren läßt, kommt der Vertrag ausschließlich zwischen dem Kunden und der jeweiligen Vergabestelle zustande. Der Provider wird nur als Vertreter des Kunden tätig. Es gelten die Bedingungen der jeweiligen Vergabestelle.

Der Provider ist nicht für die Einhaltung gesetzlicher Namensrechte bei der Beantragung von Domains verantwortlich und überprüft diese auch nicht. Der Provider weist den Kunden ausdrücklich darauf hin, dass Domainnamen die Rechte Dritter verletzen können. Der Provider verpflichtet sich, Domains aufgrund der jeweils gültigen Richtlinien der Vergabestellen zu registrieren. Dies beinhaltet die Anmeldung einer Domain auf den Domaininhaber, was mit der Veröffentlichung seines Namens, Adresse, E-Mail Adresse und Telefonnummer in öffentlich zugänglichen Datenbanken (z.B. Denic-Datenbank) verbunden ist.


2. Der Kunde kann von einer Zuteilung eines Domainnamens erst dann ausgehen, wenn der Provider Ihm dies bestätigt hat und seine Internetpräsenz unter diesem Domainnamen freigeschaltet hat.

Jegliche Haftung und Gewährleistung für die Zuteilung von bestellten Domainnamen sowie für die zwischenzeitliche Vergabe an eine andere Partei sind seitens des Providers ausgeschlossen.

Sollte der Kunde von dritter Seite aufgefordert werden, eine Internetdomain aufzugeben, weil sie angeblich fremde Rechte verletzt, wird er den Provider hiervon unverzüglich unterrichten. Der Provider ist in einem solchen Fall berechtigt, im Namen des Kunden auf die Internetdomain zu verzichten, falls der Kunde nicht sofort Sicherheit für etwaige Prozess- und Anwaltskosten in ausreichender Höhe (mindestens 2.000,– EUR) stellt.

Von Ersatzansprüchen Dritter, die auf der unzulässigen Verwendung einer Internetdomain beruhen, stellt der Kunde den Provider frei.

§9 Haftung, Höhere Gewalt


1. Der Provider legt einen äußerst hohen Wert auf die Verfügbarkeit seiner Systeme und lässt diese intern und von unabhängigen Dienstleitstern rund um die Uhr kontrollieren. Da sich kurze Unterbrechungen aufgrund von Wartungsarbeiten jedoch nie ganz vermeiden lassen, kann der Provider keine Garantie für einen vollständig unterbrechungsfreien Serverbetrieb geben. Der Provider bemüht sich aber, eine Verfügbarkeit der Webspeicherplatzes von 99% im Jahresmittel zu gewährleisten (bei CMS von 96%). Haftung und Schadenersatzansprüche sind auf die Höhe des Auftragswertes beschränkt. Fälle höherer Gewalt (z.B. Störungen im Internet), die einen oder beide Vertragspartner ganz oder teilweise an der Erfüllung ihrer Verpflichtungen hindern, entbinden beide Vertragspartner bis zum Wegfall des Ereignisses von der Erfüllung dieses Vertrages.

2. Bei Programmierarbeiten, bei denen in ein bestehendes System eingegriffen wird, schließen wir jegliche Haftung, soweit gesetzlich zulässig, aus. Dies gilt auch bei Programmierarbeiten an bestehenden Webspaces und CM-Systemen (welche beispielsweise bei Wartungsarbeiten oder Aktualisierungen anfallen). Der Haftungsausschluss gilt auch für eventuell entgangenen Geschäftsgewinn, Betriebsunterbrechungen, entgangene Geschäftsinformation oder anderen wirtschaftlichen Verlust.

3. Der Vertragspartner, bei dem die höhere Gewalt aufgetreten ist, hat den Partner hiervon unverzüglich in Kenntnis zu setzen.

§10 Schlussbestimmungen


1. Sämtliche Erklärungen, die im Rahmen des mit ZANA abzuschließenden Nutzungsvertrags übermittelt werden, müssen in Schriftform oder per Email erfolgen. Das Versenden einer Email erfolgt über das Kontaktformular. Die postalische Anschrift von ZANA ist ZANA digital, Martinsfeld 25, 50676 Köln, GERMANY.

2. ZANA behält sich vor, diese AGB jederzeit und ohne Nennung von Gründen zu ändern. ßber geänderte AGB wird das Mitglied per Email spätestens zwei Wochen vor ihrem Inkrafttreten informiert. Widerspricht das Mitglied der Geltung der neuen AGB nicht innerhalb von zwei Wochen nach Empfang der Email, gelten die geänderten AGB als angenommen. ZANA wird dem Mitglied in der Email, die über das Vorhandensein geänderter Bedingungen informiert, auf die Bedeutung dieser Zweiwochenfrist gesondert hinweisen. Widerspricht das Mitglied fristgemäß, so ist ZANA berechtigt, den Vertrag zu dem Zeitpunkt zu kündigen, an dem die geänderten Geschäftsbedingungen in Kraft treten sollen.

3. Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder unwirksam werden, so berührt dies die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht. Die Vertragspartner verpflichten sich in einem derartigen Fall, eine wirksame Bestimmung an die Stelle der unwirksamen Bestimmung zu setzen, die den Sinn und Zweck der zu ersetzenden Bestimmung und dem Vertrag insgesamt entspricht.

4. Auf den vorliegenden Vertrag ist ausschließlich deutsches Recht anwendbar. Die Vertragspartner vereinbaren bei allen Streitigkeiten, die sich nicht einvernehmlich regeln lassen, den Gerichtsstand Berlin. Grundsätzlich soll aber eine einvernehmliche Lösung angestrebt werden.

Stand: 13.01.2009. Alle Rechte vorbehalten. Ausgewiesene Marken gehören ihren jeweiligen Eigentümern. ZANA erbringt alle Lieferungen und Leistungen ausschließlich auf Grundlage dieser AGB. Mit der Benutzung dieser Internetpräsenz stimmen Sie der Datenschutzerklärung zu. ZANA übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten.